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Liebes MOVA-Team,
dieser Muttertag war für uns anders als alle davor. Eine Woche zuvor ist meine Mutter Oma geworden.
Und vielleicht klingt das erst einmal nach einem neuen Kapitel. Für mich hat es aber vor allem gezeigt, wie viel von dem, was meine Mutter uns gegeben hat, jetzt weiterlebt.
Meine Schwester ist zum ersten Mal Mutter geworden. Und während alle natürlich auf das Baby geschaut haben, habe ich auch meine Mama gesehen: wie sie Essen vorbeibringt, kurz hilft, ohne sich aufzudrängen, zuhört, beruhigt und einfach da ist. Genau so war sie immer für uns: ganz selbstverständlich, mit dieser ruhigen Art, die uns erst später wirklich bewusst geworden ist.
Meine Mutter hat meiner Schwester und mir nie das Gefühl gegeben, dass wir einen bestimmten Weg gehen müssen. Eher das Gegenteil: Sie hat uns den Rücken freigehalten, uns zugehört, uns ermutigt und uns ein Zuhause gegeben, in dem wir uns sicher genug gefühlt haben, unseren eigenen Weg zu finden. Oft waren es keine großen Worte, sondern die vielen kleinen Dinge: ein warmes Essen, ein offenes Ohr, ein „mach du mal, ich bin da“.
Natürlich gab es bei uns, wie in jeder Familie, auch schwere Zeiten: gesundheitliche Rückschläge, Sorgen und Momente, in denen vieles unsicher war. Aber meine Mutter hat es immer geschafft, uns trotzdem Zuversicht zu geben. Nicht laut oder dramatisch, sondern mit dieser ruhigen Stärke, die einem das Gefühl gibt: Wir schaffen das zusammen.
Jetzt gibt meine Schwester genau diese Geborgenheit an ihr eigenes Kind weiter. Und ich glaube, das ist vielleicht das schönste Geschenk, das eine Mutter hinterlassen kann: dass ihre Liebe nicht bei uns endet.
Zum Muttertag möchte ich meiner Mama deshalb etwas zurückgeben, das sie selbst viel zu selten nimmt: Zeit.
Mit dem 300-€-Gutschein würde ich ihr gern einen Staubsaugerroboter schenken. Nicht, weil ein sauberer Boden das Wichtigste im Leben ist. Sondern weil sie dadurch vielleicht ein paar dieser kleinen Momente zurückbekommt, die sonst so schnell im Alltag verschwinden: einen Kaffee in Ruhe, ein Gespräch ohne „ich muss gleich noch schnell…“, oder einfach mehr Zeit mit ihrem ersten Enkelkind.
Sie hat uns gezeigt, wie sich Zuhause anfühlt. Jetzt wünsche ich mir, dass sie selbst öfter darin ankommen darf.
Danke Mama.
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