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Zum Muttertag schenke ich meiner Mutter jedes Jahr Blumen. Nicht, weil ein Strauß wirklich ausdrücken kann, was ich für sie empfinde. Sondern weil er manchmal leichter zu überreichen ist als all die Worte, die dahinterstehen.
Als ich 14 Jahre alt war, hatte meine Mutter einen Schlaganfall. Seitdem ist vieles nicht mehr so wie früher. Manche Dinge fallen ihr schwerer, manches hat sich für immer verändert. Das tut weh, auch heute noch. Aber gleichzeitig habe ich dadurch verstanden, wie viel Stärke in meiner Mutter steckt.
Ich erinnere mich an einen Muttertag, an dem wir nach dem Kaffee noch eine kleine Runde spazieren gegangen sind. Früher wäre das nichts Besonderes gewesen. Heute braucht manches mehr Zeit, mehr Geduld und mehr Kraft. Trotzdem wollte sie raus, die Blumen standen zu Hause schon in der Vase, und sie hat sich über diesen ganz normalen Nachmittag gefreut. Genau solche Momente bedeuten mir inzwischen unglaublich viel.
Sie hat sich zurück ins Leben gekämpft. Schritt für Schritt, Tag für Tag. Nicht laut, nicht perfekt und nicht ohne Rückschläge. Aber mit einer Kraft, auf die ich unglaublich stolz bin.
Vielleicht sind deshalb die kleinen Dinge für mich heute wertvoller geworden. Ein gemeinsamer Kaffee. Ein Gespräch. Ein ruhiger Nachmittag. Blumen in ihrer Hand. Zeit, die wir miteinander verbringen.
Der Muttertag gilt für mich meiner Mutter, die sich zurück ins Leben gekämpft hat. Er ist mein kleines Danke dafür, dass sie da ist. Dafür, dass sie nie aufgegeben hat. Und dafür, dass ich sie meine Mama nennen darf.
Mama, ich liebe dich. Und ich bin unglaublich stolz auf dich. ÜbersetzenOriginal anzeigen
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